Marcus Fauster: Wir waren lange überzeugt, dass sich gute Grundrisse, zeitgemässer Lärmschutz, energetische Ziele und Verdichtung in der Siedlung Hirschwiese nur mit einem Neubau realisieren lassen. Gerade entlang der Hirschwiesen- und der Schaffhauser-strasse wären die baulichen und lärmschutztechnischen Vorgaben im Bestand kaum erfüllbar gewesen. Allerdings war die Siedlung vor zehn Jahren noch im Inventar der schützenswerten Bauten aufgeführt, und sogar eine Unterschutzstellung stand im Raum. Als die Denkmalpflege einwilligte, sie zugunsten einer Verdichtung aus dem Inventar zu entlassen, war die Erleichterung gross; damit war der Weg für einen Neubau grundsätzlich frei. Das Weiterbauen im Bestand stand damals noch kaum zur Diskussion.

